Gewalt in der Geburtshilfe: Der verborgene Schaden von Worten während der Geburt und das Brechen des Schweigens

Veröffentlicht am

06/28/2026
Gewalt in der Geburtshilfe: Der verborgene Schaden von Worten während der Geburt und das Brechen des Schweigens

„Schweig“.. „Ertrag es“.. „Alle Frauen bringen Kinder zur Welt“.. „Übertreib nicht“! Diese Sätze mögen für diejenigen, die sie sagen, normal oder alltäglich erscheinen, aber in Wirklichkeit stellen sie einen harten und verletzenden Teil der Geburtserfahrung vieler Frauen dar. Gewalt in der Geburtshilfe beschränkt sich nicht nur auf medizinische Nachlässigkeit oder Fehler; sie erstreckt sich auch auf verbale und psychologische Misshandlung, die tiefe Spuren in einer Zeit hinterlässt, in der eine Mutter dringend Sicherheit, Unterstützung und Respekt benötigt.

Die psychologischen Auswirkungen von Gewalt in der Geburtshilfe auf Mütter Wenn eine Frau während der Geburt Vernachlässigung erfährt oder ihr Schmerz und ihre Ängste verharmlost werden, entsteht ein psychisches Trauma, das jahrelang anhalten kann. Diese Gewalt äußert sich in verschiedenen Formen, darunter:

  • Mangel an emotionaler Unterstützung: Einer Mutter in ihren Momenten der physischen und psychischen Verletzlichkeit die Empathie zu entziehen, vervielfacht ihre Schmerz-, Einsamkeits- und Angstgefühle.
  • Normalisierung von Schmerzen: Die Verwendung stereotyper Phrasen, um das, was die Frau durchmacht, herunterzuspielen, beraubt sie ihres natürlichen Rechts, ihren Schmerz und ihre Erschöpfung auszudrücken.
  • Verlust der medizinischen Sicherheit: Wenn das medizinische Personal von einer Quelle der Pflege und Sicherheit zu einer Quelle psychischen Drucks und der Einschüchterung wird, verliert die Frau das Vertrauen in das gesamte Gesundheitssystem.

Fazit Schweigen heilt den Schmerz nicht, aber das Sprechen bricht das Schweigen und bricht die Gewalt. Unser Raum in der "Madad"-Initiative und der Ägyptischen Kommission für Rechte und Freiheiten (ECRF) ist immer sicher und vertraulich, damit Ihre Stimme ankommt und gehört wird. Teilen Sie uns Ihre Erfahrungen in den Kommentaren oder in privaten Nachrichten mit. Ihre Stimme ist wichtig und ermutigt andere, sich zu äußern und ihr Recht auf eine sichere und würdevolle Gesundheitsversorgung einzufordern.